AHT beendet Kurzarbeit vorzeitig

Die aktuelle Auftragslage in der Rottenmanner Zentrale des weltweit führenden Herstellers von gewerblichen Kühl- und Tiefkühlsystemen AHT erfordert einen entsprechenden Einsatz der Stammbelegschaft in der Produktion. Deshalb wird die im März mit Wirkung ab 1. April 2020 beantragte dreimonatige Kurzarbeit im AHT Arbeiterbereich rückwirkend nicht umgesetzt.

Rottenmann, 29. April 2020 - Die aktuelle Auftragslage in der Rottenmanner Zentrale des weltweit führenden Herstellers von gewerblichen Kühl- und Tiefkühlsystemen AHT erfordert einen entsprechenden Einsatz der Stammbelegschaft in der Produktion. Deshalb wird die im März mit Wirkung ab 1. April 2020 beantragte dreimonatige Kurzarbeit im AHT Arbeiterbereich rückwirkend nicht umgesetzt.

Die Produktion wird nach wie vor mit einem angepassten Schichtmodell aufrechterhalten. Die Kurzarbeit für die Angestelltengruppe wird nach Erhebungen und Analysen ebenfalls früher als geplant beendet werden. Konstruktive Gespräche zwischen der AHT Geschäftsführung und dem Betriebsrat führten zur Entscheidung, die Kurzarbeit im Angestelltenbereich schrittweise zu beenden. Spätestens mit Anfang Juni wird die gesamte Belegschaft wieder im Vollzeitbetrieb tätig sein. Derzeit geht das Management davon aus, dass es auch in den kommenden Monaten keinen weiteren Bedarf an Kurzarbeit gibt, kann dies aber nicht ausschließen.

„Dank des Einsatzes und des Zusammenhalts des AHT Teams konnten wir auch in der vorliegenden Situation die Anforderungen unserer Kunden vollumfänglich erfüllen. Darauf sind wir stolz! Wir wollen gerade in dieser herausfordernden Phase all unseren Kunden zeigen, dass wir auch in schwierigen Zeiten ein verlässlicher Partner sind. An dieser Stelle möchte ich mich auch recht herzlich bei all unseren Kunden bedanken, die uns gerade jetzt ihr Vertrauen entgegengebracht haben. Der aktuelle Zusammenhalt zeichnet eine Partnerschaft aus! Die rückwirkende Beendigung der Kurzarbeit ist ein erster Schritt in eine positivere Richtung. Dennoch ist die aktuelle Auftragslage im Vergleich zu den Vorjahren immer noch signifikant niedriger. Dies dürfen wir nicht außer Acht lassen. Wir haben also noch einen sehr herausfordernden Weg vor uns, den wir gemeinsam als Team mit vollem Einsatz antreten werden.“, so Martin Krutz, CEO AHT Cooling Systems.

Die Lage wird auch nach dieser Maßnahme weiterhin von einem speziell installierten Krisenmanagement-Team täglich neu evaluiert. Neben der Beobachtung der allgemeinen Corona Situation und Umsetzung aller gesetzten Sicherheitsmaßnahmen im Betrieb, werden im wirtschaftlichen Bereich unter anderem Kundenrückmeldungen, Auftragseingang und der Status der Materialversorgung auf regelmäßiger Basis bewertet. Risiken entlang der gesamten Lieferkette und mögliche Einflüsse auf die Investitionsentscheidungen der weltweit tätigen Kunden können nach wie vor nicht vorausgesehen oder gänzlich ausgeschlossen werden.

Rückfragehinweis Presse:
Mag. (FH) Karin Lackner
AHT Cooling Systems GmbH
Head of Corporate Communications & Marketing
karin.lackner@aht.at
+43 676 84 24 51-210